Sei du SELBST – warum Selbstliebe so wichtig ist

Maria Anna ist eine tolle Frau. Kennengelernt habe ich sie, als sie noch einen Reiseblog hatte und damals einen Gastbeitrag für mich schrieb. Pesönlich getroffen haben wir uns dann auf der ITB 2016 und da hat sich bestätigt, was ich eh schon vermutet hatte: sie war mir sofort sympathisch. Mittlerweile ist sie unter anderem Podcasterin und Coach und organsiert zudem tolle Retreats. Nun lest aber erstmal, was sie uns über Selbstliebe zu erzählen hat – eine ganze Menge nämlich.

Sei du SELBST, denn du bist der wichtigste Mensch in deinem Leben

Wenn man drei mal hinterher einander „selbst“ sagt, klingt das schon ziemlich komisch. Ähnlich ist es, wenn man über sich selbst (haha!) sagt, dass man sich selbst wahrnimmt, sich selbst liebt und über sich selbst bestimmt. Für gewöhnlich applaudieren einem die anderen eher nicht, wenn man gut gelaunt im Büro steht und auf ein „Du siehst heute aber gut aus!“ mit einem „Danke, ich weiß, ich mag mich auch gern.“ antwortet. So viel Glück, so viel Erfüllung, da muss es doch einen Haken geben.

Nein, eigentlich nicht. Der Weg dorthin ist nur etwas steinig, aber er lohnt sich. Du willst gelassener leben? Erfüllter? Morgens gern aufstehen und einen Tag nach deinen Vorstellungen mit Zeit für dich, Freunden, Sport, guten Büchern oder oder oder haben, aber auf jeden Fall abends mit einem zufriedenen Lächeln einschlafen? Dann versuche es mal mit diesem ausgetüftelten Dreipunkteplan:

Selbstwahrnehmung

Wer bist du eigentlich? Was sind deine Träume und Ziele? Wo willst du hin und bist du wirklich auf dem richtigen Weg dorthin? Was wir uns bewusst machen sollten, ist, dass wir nur ein Leben haben, und dass statistisch gesehen die Menschen am Ende ihres Lebens immer das bereuen, was sie nicht gesagt oder getan haben. Aber was hält uns davon ab, das zu tun, was uns gut tut, was uns erfüllt? Wir selbst und auch die Gesellschaft in der wir leben. Wir werden unermüdlich mit Idolen und Dingen versorgt, die uns besser, schlanker, schöner und erfolgreicher machen sollen.

Aber wollen wir das überhaupt? Was in diesem unerschöpflichen Quell von „Das gibt es alles!“ ist wirklich das, was wir uns wünschen? Unser Gehirn lässt sich ziemlich einfach manipulieren, obwohl wir tief in uns wissen, was richtig oder falsch ist. Wir hören nur zu selten darauf: auf unsere Intuition. Weil sie zwickt und unangenehm sein kann, weil es oftmals leichter ist, den Weg aller zu gehen. Aber wer sind alle? Und wer hat herausgefunden, was für alle gut ist?

Eigentlich zählt nur, was für dich gut ist. Und dafür solltest du in dich gehen und dir genau zuhören: Was sind deine Werte? Was ist deine Vision vom Leben? Womit möchtest du dein Leben wirklich füllen? Welche Menschen tun dir gut, wenn du du bist? Welche Arbeit erfüllt dich? Welche Hobbys machen deinen Tag schöner? Wenn du deine Bedürfnisse und deine Wünsche ansiehst und wahrnimmst und diese auch lebst, was soll daran falsch sein? Was sollte dich davon unglücklich machen? Eben. Was dich erwartet, ist ein Weg zu dir selbst, zum Glücklichsein – auch wenn es anstrengend und manchmal herausfordernd ist, seinen ganz eigenen Weg zu gehen.

Maria Anna am portugiesischen Strand

 

Selbstliebe

Alles ist schon da, alles ist schon in uns, wir müssen nur hinsehen. Denn: Es beginnt bei uns, es endet bei uns, alle Menschen, die uns begegnen, sind Wegbegleiter, aber wir sind der Mensch, mit wir ein Leben lang zusammen sind. Wir sollten also besser jetzt damit anfangen, unser*e beste*r Freund*in zu werden.

Wenn Selbstliebe so einfach wäre, hätten wir wohl bedeutend weniger schlecht laufende Beziehungen, Kriege und Diskussionen um das Recht, dass jeder haben will. Aber wir können lernen, uns selbst zu lieben, uns zu mögen und auf uns zu vertrauen, damit wir uns allein Halt und Liebe schenken können. Wie schön ist das, wenn wir nur mit uns glücklich sind? Mit uns spazieren und Wein trinken gehen, uns zum Kino ausführen und mit uns malen und lesen? Wenn unser Glück nicht von anderen abhängen würde?

Der Dreh- und Angelpunkt mangelnder Selbstliebe ist der eigene Selbstwert, der lädiert ist. Das liegt zum einen an der Kindheit, in der uns unsere Eltern vielleicht zu viel oder auch zu wenig geliebt haben und wir dadurch gelernt haben, dass wir nicht genug sind, dass wir etwas tun oder unterlassen müssen, um geliebt zu werden. Wenn wir genau da ansetzen und das aufarbeiten, kommen wir dem Blechschaden in unserem Selbstwert schon viel näher.

Dazu gehört aber auch, uns so anzunehmen wie wir sind, mit Fehlern und Macken, unperfekt und gerade dadurch perfekt, einzigartig und individuell. Wie sollten wir uns gegenwärtiges Ich lieben, wenn wir unserem vergangenem Ich nicht verzeihen können? Es hilft dir und allen anderen nicht, wenn du hart mit dir bist und über dich und deine Taten urteilst. Das macht sie nicht ungeschehen, die anderen auch nicht glücklicher.

Mit Gefühlen wie Reue, Scham, Schuld, Schande befinden wir uns in einer so niedrigen Energie, dass wir nur reagieren, aber nicht bewusst agieren. Und darin liegt die Kraft verborgen. Nimm an, dass du Herausforderungen hast, dass du Fehler gemacht hast und heute Dinge anders lösen würdest. Denn: Du wusstest es damals nicht besser, deshalb hast du so gehandelt. Vergib dir selbst, dass du in solche Situationen gekommen bist und sag dir jeden Tag, dass du dich liebst. Du bist nämlich mehr als genug.

Selbstbestimmung

Hast du es geschafft, deine Bedürfnisse und Wünsche wahrzunehmen und dich selbst gern zu haben, fällt es dir auch leichter, wirklich über dich und dein Leben zu bestimmen. Was daran so erstrebenswert ist? Es ist ganz gleich, ob du selbstständig oder angestellt, Single oder in einer Beziehung bist, mit oder ohne Kinder lebst – so lange du über dein Leben und dich bestimmst, lebst du glücklich. Nicht nur das: Du lebst achtsam und erfüllt. Wer seinem Herzen und Weg folgt, für sich und seine Wünsche einsteht, seine Bedürfnisse zu schätzen weiß und sich selbst die Hand reicht, der geht gelassen und mit Vertrauen durch die Welt, ist nicht so schnell aus der Ruhe zu bringen, weil er tief in sich weiß, wofür er lebt und wer er ist.

Hört sich das für dich verlockend an? Dann komm doch mit zum „Light your own fire“-Retreat  vom 10. bis 19. Oktober im wunderbaren Portugal und wir lassen dein inneres Feuer strahlen, reisen von deiner Vergangenheit bis in deine Zukunft, die du in den buntesten Farben malen kannst. Neben Coachings wird es Yoga und entspannende Meditationen, energiereiches Essen und ganz viel Schabernack geben, damit du ganz für dich herausfinden kannst, was dir gut tut, was du brauchst und wohin dein Weg gehen soll.

Ich freu mich auf dich ♥️

 

Autorenprofil

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Maria Anna Schwarzberg ist hochsensibel in Wort, Ton und Bild. Als Autorin, Podcasterin auf „Proud to be Sensibelchen“ und Coach geht sie mutig mit positiven und negativen Gefühlen voran und macht Emotionen zu ihrer größten Stärke. Gemeinsam mit Anika Bors und den beiden Coaches Jacob Drachenberg und Sascha Boampong lädt sie dich zu einer Reise nach Portugal und zu dir selbst ein, um auf dem „Light your own fire“-Retreat dein inneres Feuer brennen zu lassen.

 

 

 

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