6 Fakten über mich, die du nie von mir gedacht hättest

Immer wieder merke ich, dass man mich in vielen Dingen falsch einschätzt, wenn man mich nur oberflächlich kennt. Ich wirke oft extrovertierter als ich bin, unternehmungslustiger, als es die Realität ist, aber wahrscheinlich auch vergesslicher. Damit wir diese, und viele andere, Missverständnisse nun endlich einmal beiseite Räumen können, habe ich diesen Beitrag verfasst, mit 6 Fakten über mich, die du nie von mir gedacht hättest.

Alles, aber keine Gruppenaktivitäten

Oft denken die Leute von mir, dass ich ein aktiver Mensch bin, immer unterwegs, umgeben von einer Traube von Menschen. Warum das so ist, weiß ich gar nicht so genau. Vielleicht weil ich gerne rede und generell sehr kommunikativ wirke. Und das bin ich auch. Doch weitaus lieber mit nur einer oder zwei Personen in meiner Gegenwart. Gruppenaktivitäten langweilen mich zumeist einfach, da die Gespräche hier meist eher oberflächlich ablaufen – man redet halt über den kleinsten gemeinsamen Nenner. Und das sind nun einmal zumeist nicht psychische Krankheiten, Liebesdinge oder soziologische Themen wie Feminismus und Rassismus. Und ich selbst rede halt wirklich super gerne über solche tiefgehenden und teilweise auch harten Themen. Insofern bin ich bei den folgenden Aktivitäten definitiv nicht dabei: Geburtstagsfeiern, Grillabende, Gruppenchillen am See, Spieleabende, gemeinsames Kochen, uvm. Stattdessen findet ihr mich alleine zu Hause vor an meinem Handy, Laptop oder mit einem Buch. Macht einfach mehr Spaß! Aber nun zu den weiteren Fakten über mich…!

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Menschliche Abgründe – ja bitte!

Wie schon eben erwähnt: Ich interessiere mich einfach unglaublich für menschliche Abgründe. Schon immer frage mich, woher das kommt. Bin ich vielleicht einfach nicht ganz normal? Schon als Kind wollte ich lieber Bücher über Waisenkinder oder Kinder im Krieg vorgelesen bekommen, als schöne Familiengeschichten. Heute denke ich, dass ich einfach ein sehr ausgeprägtes Interesse an der menschlichen Psyche und besonderen Biographien habe. Was anders ist fasziniert mich. Natürlich ist es auch auf eine gewisse Art “voyeuristisch”, wenn ich Bücher lese über Gefängnisse, Drogensüchtige, über Slums oder die Psyche von Serienmördern. Trotzdem fesselt mich sowas einfach weitaus mehr, als eine romantische Liebeskomödie oder ein schöner Inselroman.

Meine Wohnung: ein Klamotten-Store

Wie ich wohne? Auf jeden Fall gemütlich. Gemütlich, doch auch sehr beengt. Denn meine Wohnung in der Kölner Innenstadt ist klein: ein Zimmer, Küche im Flur, Bad. Wenn dieser Fakt und eine mehr als ausgeprägte Klamotten-Sammelleidenschaft zusammen kommen, wird es dann aber so richtig eng. Überall hängen Kleider, und Jacken, Mäntel noch zusätzlich, Schuhe sind natürlich auch überall. Dabei tausche ich schon passend zur Jahreszeit meine “Schuhkollektion” aus. Wenn Sommer ist, so sind die Winterschuhe im Keller, und umgekehrt. Als ich neulich in einem Podcast-Interview mit der Beauty- und Modebloggerin Nina Süss hörte, wie diese sagte, dass sie sich extra für ihre Kleider einen Store, bzw. Lagerraum gemietet hat, dachte ich: Brauch ich auch!

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Fakten über mich: Dates – Um Gottes Willen!

Es gibt viele schöne Aktivitäten – erste Dates gehören jedoch für mich wahrlich nicht dazu. Sich mit einem wildfremden Mann zu treffen (auch noch wochenlangem Schreiben ist er ja irgendwie noch wildfremd), um dann so zu tun, als wären wir beide gar nicht aufgeregt und irgendwann nach ein paar Stunden auseinander zu gehen, ohne zu wissen, ob es jemals ein Treffen gibt: not my thing! Niemals werde ich die ganzen Tinder-Hobbydater verstehen, die nach der dritten Nachricht bereits nach einem Date fragen, und so ein Treffen als einen netten Zeitvertreib sehen. Ich selbst muss schon ziemlich überzeugt sein von dem Herren, damit ich ein erstes Treffen einem gemütlichen Abend allein zu Hause mit Netflix vorziehe.

Vom Partygirl zur Stubenhockerin

Yes, ich war mal ein Partygirl, wie es im Buche steht. Früh in meinen Teenagerjahren habe ich angefangen auf Parties und in Clubs (damals noch Diskos genannt) zu gehen. Ende meiner Zwanziger habe ich damit aufgehört. Zum einen hat sich der exzessive Alkoholkonsum beim Feierngehen gerächt und ich wusste, dass ich dringend die Reißleine ziehen musste. Seit 2010 trinke ich deswegen gar keinen Alkohol mehr. Und zum anderen ist mir ganz schlicht und einfach auch die Lust daran vergangen, mich nachts “rumzutreiben”. Ich finde es zu Hause gemütlich und habe genug Beschäftigungsmöglichkeiten. Langweilig wird mir nachts allein zu Hause nie. Es hat also eine absolute 180-Grad-Wendung in meinem Leben stattgefunden!

Fakten über mich – Ein Gedächtnis wie ein Elefant

Vielleicht verwundert es nicht generell, dass man sich an viel erinnern kann. Aber bei mir ist es teilweise einfach wirklich übertrieben viel. Zumindest in bestimmten Bereichen. Zwar würde ich jetzt nicht behaupten, dass ich mir Telefonnummern oder Geburtsdaten besonders gut merken könnte, dafür aber Details über Menschen sowie Erlebnisse mit Menschen. Zu versuchen mich anzulügen ist also ein komplett sinnloses Unterfangen, da ich mir ja ALLES merke, was du mir über dich erzählst. Auch kenne ich beispielsweise immer noch die Männergeschichten meiner Freundinnen von vor zwanzig Jahren im Detail, während sie selbst diese schon längst vergessen haben. Oder aber ich weiß, was wer auf der Abiparty im Jahr 2000 anhatte. Solche Dinge graben sich für immer in mein Gedächtnis ein. Ein Gedächtnis wie ein Elefant eben!

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